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Bieselhaus - Heimatfreunde Hohen Neuendorf e.V.

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Bieselhaus

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Anfragen zur Thematik Bieselhaus und Umgebung
1. Das Bieselhaus war vor seiner Umwidmung zum Forsthaus zumindest im 19. Jh. eine Ziegelei
gewesen. Ausgehend von historischen Verbindungen lag es transportgünstig genau an der
Schnittstelle der Gemarkungen Hohen Neuendorf, Bergfelde, Schönfließ und Glienicke. Läßt
sich die Funktion Ziegelei/Geschiebemergel-Abbau zeitlich näher eingrenzen?

2. Unmittelbar an der Lokalität Bieselhaus sind Reste der "Ton"-Gruben erkennbar. Kann es sein,
dass der Hubertussee vor seiner Umwidmung als Badegewässer ebenfalls ein stillgelegter,
später versumpfter Abbau gewesen ist? Messtischblätter aus der 2. H. des 19. Jh. weisen an
der genannten Stelle weder ein Gewässer noch ein Moor aus. Geolog. Karten um 1919 zeigen
den Hubertussee bereits in seiner heutigen Form an.

3. Was war der Beweggrund zur Aushebung des Hertha-Eintiefung? Von vornherein die Anlage
eines Badesees?

4. Ein Sohn des letzten Bieselhaus-Försters war der Polizist (Hilfspolizist, SA-Mann?) Janowski
gewesen, der in der Nacht vor dem 9. 4. 1932 (2. Wahlgang zur Wahl des Reichspräsidenten)
den Kommunisten Gerhard Weiß in Glienicke erschoss. Dazu gibt es ein Lied, einen
Gedenkstein und ein Ehren-Grab auf dem Glienicker Waldfriedhof. Sind in der Bergfelder
Umgebung dazu weitere Details bekannt?

5. Der Bieselhaus-Förster, Janowski, soll sich mit seinen Jagdwaffen 1945 den anrückenden
Russen entgegengestellt haben. Nach seiner Überwältigung wurden er und seine Frau auf
grausamste Art und Weise hingerichtet. Über die Art und Weise kursierten furchtbarste
Gerüchte. Sind weitere Details bekannt?

6. Die Gebäude des Bieselhauses blieben offenbar 1945 verschont. Es soll ein Kinderheim bzw.
eine Aufnahmestelle für Flüchtlingskinder eingerichtet worden sein. Sind der Zeitraum dieser
Nutzung sowie weitere Dertails bekannt?

7. Wann wurde das Bieselhaus und seine Nebengebäude endgültig zerstört? Nach dem
Mauerbau?

8. Für abgelegene Liegenschaften, wie dem Bieselhaus, erfolgte früher die Stromzuführung durch
Freileitungen. Genau am „Dreiländer-Eck“ Bergfelde/Schönfließ/Frohnau (auf Bergfelder
Gebiet) existiert noch ein quadratisches Fundament. Kann von dort die Leitungsabzweigung
erfolgt sein? Es existierte ohnehin im Bieselfließ-Tal eine Starkstromfreiland-Leitung (bis ?).

9. In dem unter 8. so gennannten „Dreiländereck“ steht oberflächennah
Ocker/Goethit/Toneisenstein an, was früher anderenorts für die Farbgewinnung abgebaut
wurde. Der Rotpfuhl ist nicht weit........Ist tatsächlich die Namensgebung nur auf die „Flachs-
Lake“ zurückzuführen?


 
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