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Zwangsarbeiterlager - Heimatfreunde Hohen Neuendorf e.V.

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Zwangsarbeiterlager

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Auch Hohen Neuendorf hatte ein Zwangsarbeiterlager
Wer heute auf dem Berliner Mauerweg unterwegs ist, wo jener kurz vor Frohnau einen sanften Bogen schlägt, befindet sich auf historischem Grund. Kaum jemanden dürfte bewusst sein, dass die Nazis hier am Stolper Acker das Wohnlager XX der Stadt Berlin betrieben. In vielen Baracken hausten bis zu eintausend ausländische Zwangsarbeiter, die in Rüstungsbetrieben die eingezogenen deutschen Arbeitskräfte ersetzen mussten. Das Lager war in den dreißiger Jahren für Arbeitskräfte zum Bau des nördlichen Teilstücks des Berliner Autobahnaußenringes errichtet worden, das niemals entstand. Nach dem Krieg, als Stolpe von August 1945 bis Ende 1948 zum Sektor der Franzosen gehörte, waren hier deren Soldaten stationiert. Folgend stand das aus der vorbeifahrenden S-Bahn gut sichtbare Lager leer, bis man es schließlich wegen der Lage im Grenzstreifen dem Erdboden gleich machte. Durch Abriss und sogar Sprengungen. Somit dämmerte alles zu Mauerzeiten vor sich hin und fiel dem Vergessen anheim.
Matthias Salchow als Vorsitzender der Heimatfreunde Hohen Neuendorf stieß eher zufällig auf die halb zugewachsene Zufahrtsstraße und alte Grundmauern. Worauf er nachzuforschen begann und von der damaligen Existenz des Lagers erfuhr. Versteckt im Unterholz entdeckte er weitere Überreste, bestehend aus Fundamenten, vielen Trümmerstücken und gefährlichen Löchern im Boden.
Noch sind eine Menge Fragen offen und somit sucht Matthias Salchow nach weiteren Informationen, im besten Falle auch historische Fotos. Zu erreichen ist er unter 03303/402326, täglich von 16 bis 18 Uhr.  
 
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